Ende März dieses Jahres wurde ein Schulwart in einer Simmeringer Schule getötet. Auch ein gutes Dreivierteljahr nach der Tat fehlt von den Tätern jede Spur. Um eine mögliche Wende herbeizuführen, hat die Wiener Polizei nun ein Kopfgeld in der Höhe von 30.000 Euro angesetzt, um den Täter auszuforschen, das berichtet die "Kronen Zeitung" am Dienstag in ihrer Onlineausgabe.
Bis dato fehlen nämlich noch immer sämtliche Hinweise auch auf die mutmaßliche Mordwaffe. Die Obduktion ergab, dass der Tod des 46-Jährigen durch Stich- und Schnittverletzungen eintrat. Augenzeugen wollen an jenem Tag um 6.30 Uhr einen verdächtigen Mann mit einem dunklen Hoodie dabei beobachtet haben, wie er das Schulgelände über den Haupteingang verlassen hat. Eine Fahndung nach dem 1,75 bis 1,85 Meter großen Verdächtigen blieb allerdings erfolglos.
Der 46-jährige Schulwart war unter den Lehrkräften sehr beliebt und galt als äußerst freundlich. Das mögliche Motiv des Täters wirft bis heute bei allen Angestellten Fragen auf.
Die Wiener Polizei ersucht um Hinweise (vertraulich) unter der Telefonnummer 01-31310-33110 oder 01-31310-33111.