Toter Türke im Skaterpark gibt weiter Rätsel auf

Nach der Bluttat in einem Skaterpark in Wien-Meidling, bei der am vergangenen Samstag ein 44-jähriger Mann erstochen wurde, überprüfen die Ermittler auch Verbindungen in Suchtgiftkreise. Zu einem entsprechenden Bericht in der "Kronen Zeitung" sagte Polizeisprecher Roman Hahslinger: "Die Ermittler haben von Haus aus alles in Betracht gezogen."

Nach der Bluttat in einem Skaterpark in Wien-Meidling, bei der am vergangenen Samstag ein 44-jähriger Mann erstochen wurde, überprüfen die Ermittler auch Verbindungen in Suchtgiftkreise. Zu einem entsprechenden Bericht in der "Kronen Zeitung" sagte Polizeisprecher Roman Hahslinger: "Die Ermittler haben von Haus aus alles in Betracht gezogen."

Dass Ermittlungen im Drogenmilieu bei der Aufklärung des Falles vielversprechend sein könnten, lässt sich unter anderem aus der Vergangenheit des Opfers schließen: Der 44-jährige Türke ist wegen Suchtgiftdelikten vorbestraft gewesen. Ein großer Fisch dürfte er aber nicht gewesen sein.

Der 44-Jährige wurde durch mehrere Stiche in den Brustbereich getötet. Das Opfer lebte in Wien, war geschieden und arbeitslos. Ein Raubmotiv dürfte nicht infrage kommen. Bei dem sauber, aber nicht mondän bekleideten Toten wurde unter anderem eine Börse mit Bargeld gefunden.

Polizei bittet erneut um Hinweise

Die Jugendlichen gaben in ihren Einvernahmen an, dass sie zwei dunkel gekleidete Personen gesehen haben, die sich von der Anlage entfernten. Der Fundort der Leiche, bei dem es sich auch um den Tatort handelt, ist allerdings nicht sehr gut einsehbar. Die Polizei glaubt daher eher nicht, dass es Augenzeugen der Tat gibt. "Vielleicht hat aber vor der Bluttat jemand etwas gehört", sagte Polizeisprecherin Michaela Rossmann.

Die Polizei bat erneut um Hinweise an das Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 01/31310/33-800 DW oder 33110 DW. Auf Wunsch werden diese Tipps auch vertraulich behandelt.

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