Das Unglück passierte Dienstagabend: Markus A. (33) aus Wien und seine Freundin Daniela M. (37) stürzten in den 5 Grad kalten Jauckerbach in Linz-Ebelsberg.
Ein Augenzeuge berichtete gegenüber "Heute", dass beide um Hilfe schrien, der Mann schließlich unterging. Die Frau konnte wenig später von Polizei und Rettung aus dem Wasser gezogen werden. Sie wurde ins Kepler-Uniklinikum gebracht, liegt dort auf der Intensivstation, ist aber mittlerweile außer Lebensgefahr.
Wie es genau zu dem Unglück kommen konnte, ist immer noch unklar. Das Rätsel lösen kann Daniela M., doch die 37-Jährige konnte bisher noch nicht von der Polizei befragt werden, weil sie erst vor wenigen Stunden aus dem künstlichen Tiefschlaf aufgeweckt wurde.
Der Wiener blieb zunächst vermisst, Mittwochnachmittag dann traurige Gewissheit: Markus A. ist tot. Feuerwehrtaucher fanden seine Leiche im Rechen des Kraftwerks Linz-Ebelsberg.
Die Staatsanwaltschaft Linz ordnete eine Obduktion an, um zweifelsfrei die Todesursache zu klären. Donnerstagnachmittag dann das Ergebnis: Der 33-Jährige ertrank. Allerdings: Sein Körper wies im Brustbereich erhebliche Verletzungen auf, etwa gebrochene Rippen.
Nach bisherigen Erkenntnissen dürften diese Verletzungen aber postmortal erfolgt sein, sprich: Durch den Rechen des Kraftwerks.