Totes Baby in Weikendorf: Mutter (18) kommt frei

Knalleffekt um den Fund eines toten Säuglings in einem Gebüsch bei Weikendorf (Gänserndorf): Die junge Mutter wurde enthaftet.

Nach dem Fund eines toten Säuglings in einem Gebüsch in Weikendorf (Bezirk Gänserndorf) hatte die Staatsanwaltschaft Korneuburg die Untersuchungshaft gegen die Mutter beantragt. Über den Antrag sollte im Laufe des Wochenendes entschieden werden.

Auf "Heute"-Anfrage teilte Friedrich Köhl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg, am Sonntagvormittag mit: "Die Verdächtige wurde enthaftet."

Der Grund: Laut Haftrichter gebe es keine Fluchtgefahr. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen wegen Mordverdachtes.

Den Angaben der Mutter (18) zufolge war das Baby am 7. November nachmittags zur Welt gekommen. Sie habe keine Lebenszeichen bei dem Säugling wahrgenommen. Sie hätte keine Gewalt gegen das Kind ausgeübt, aber auch keine lebenserhaltenden Maßnahmen gesetzt.

Vergangenen Donnerstag wurde das tote Baby von einem Gemeindemitarbeiter entdeckt. Laut der von der Staatsanwaltschaft Korneuburg angeordneten Obduktion wäre der männliche Säugling lebensfähig gewesen. Die Mutter wurde ausgeforscht und am Freitag in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert.

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