Touristen-Aufstand gegen Flüchtlinge

Bild: kc

Flüchtlingselend statt Urlaubsidylle: Auf der griechischen Insel Kos strandeten in den vergangenen Tagen mehr als 1.200 Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan - jetzt protestieren erste Urlauber.

Flüchtlingselend statt Urlaubsidylle: Auf der griechischen Insel Kos strandeten in den vergangenen Tagen mehr als 1.200 Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan – jetzt protestieren erste Urlauber.

Sonne, Sand – und Elend: 6.000 Flüchtlinge befinden sich derzeit auf der Ferieninsel Kos (33.000 Einwohner), allein in den beiden letzten Tagen kamen 1.200. Kos liegt nur 3,5 Kilometer von der Türkei entfernt, ist für die Flüchtlinge relativ leicht erreichbar.

Einige Touristen fühlen sich von ihnen in ihrer Erholung gestört. Denn viele Flüchtlinge schlafen auf der Straße und waschen ihre Wäsche am Strand, wo sich die Urlauber sonnen wollen. Armut trifft Wohlstand – und sorgt für Ärger. Urlauberin Anne Servante aus Manchester jammert gegenüber der "Daily Mail": "Es ist jetzt wirklich dreckig hier. Es ist unangenehm. Ich will nicht im Restaurant sitzen, wenn mich gleichzeitig die Menschen beobachten."

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