Nach dem Anschlag am Strand in Sousse in Tunesien, bei dem 38 Menschen getötet wurden, flüchten die Touristen jetzt aus dem Urlaubsparadies. Die Fluglinien stellen Sonderflieger zur Verfügung. Erst wenige der Todesopfer sind identifiziert, einige schweben noch in Lebensgefahr.
Nach dem bei dem 38 Menschen getötet wurden, flüchten die Touristen jetzt aus dem Urlaubsparadies. Die Fluglinien stellen Sonderflieger zur Verfügung. Erst wenige der Todesopfer sind identifiziert, einige schweben noch in Lebensgefahr.
38 Menschen starben, 39 wurden zum Teil schwer verletzt. Erst zehn der Todesopfer konnten identifiziert werden. Als der Attentäter am Strand das Feuer eröffnete, hatte keiner der Urlauber, die in Badehose und Bikini am Strand lagen, einen Ausweis mit dabei. Viele der Familien zuhause wissen noch gar nicht, dass ihre Lieben tot sind. Bei acht Briten, einem Deutschen und einem Belgier konnte die Identität bereits festgestellt werden. Eine weiter Tote soll Irin sein.
Großteil der Verwundeten sind Briten
Verwundet wurden laut englischem Gesundheitsministerium 25 Briten. Die restlichen Verletzten stammen aus Tunesien (7), Belgien (3), Russland, der Ukraine und Deutschland (je einer). Ein Betroffener konnte noch nicht identifiziert werden.
Strand gesperrt, Urlauber legen Blumen nieder
Nach dem Anschlag wollen die meisten Urlauber nur noch nach Hause. Der Strand des Imperial Marhaba Hotels, wo der Täter das Feuer eröffnete, wurde mit Liegestühlen abgesperrt. Einige Urlauber legen hier vor der Abreise noch Blumen nieder. Im Hotel sieht man nur einzelne Angestellte, die das Blut vom Gehsteig reinigen. Die Touristen sind inzwischen alle abgereist. Laut "Welt.de" waren 370 Zimmer belegt, einen Tag später ist kein einziger Urlauber mehr da.
Neun Sondermaschinen fliegen Touristen aus
Vom nahegelegenen Flughafen aus starteten allein bis Samstagnachmittag neun zusätzliche Flüge. 1.400 Passagiere verließen so auf dem schnellsten Weg Tunesien. Einige wenige Touristen wollen auch ihren restlichen Urlaub noch in Tunesien verbringen. Vier Sonderflieger blieben deshalb leer.
Laut "Welt.de" bietet Reiseunternehmer Tui seinen Kunden an, ihre bereits gebuchte Tunesienreise umzubuchen oder zu stornieren.