Audi-Lenker tötete sechs Touristen – festgenommen

Junge Touristen aus Deutschland sind in der Nacht in einem kleinen Ort in Südtirol unterwegs. Da rast ein Auto in die Reisegruppe. Sechs Menschen sterben sofort.
In Südtirol ist in der Nacht auf Sonntag ein 28-jähriger Mann in eine Reisegruppe von Studenten gerast. Es handelte sich dabei um deutsche Touristen im Alter von ungefähr 20 Jahren. Sechs von ihnen sterben an Ort und Stelle, zwölf Personen wurden teilweise schwer verletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Ein Polizeisprecher berichtete, dass es sich bei dem Unfall-Fahrzeug um einen Audi TT handelte. Auch der Fahrer musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Er soll das Auto alkoholisiert gelenkt haben. Laut Medienberichten wurde er noch in den frühen Morgenstunden von der Polizei verhaftet. Dem 28-Jährigen drohen bis zu zwölf Jahre Haft.



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Opfer werden nun identifiziert



Am Rande der Pressekonferenz soll zudem ein Feuerwehrmann erklärt haben, dass das Auto mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein musste. Die starke Beschädigung des Wagens sei ein Anzeichen dafür, so wie die Trümmerteile, die in einem großen Umkreis verteilt gewesen waren.



Den Angaben zufolge müssen die Opfer noch identifiziert werden. Woher in Deutschland sie kamen, war noch unklar. In der Gruppe von Deutschen hätten sich nicht alle untereinander gekannt und nicht alle hätten Dokumente bei sich gehabt, hieß es bei der Polizei. Das Auswärtige Amt äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Vorfall.



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