Touristenboot kentert in Missouri

Mehr als 30 Passagiere waren an Bord des Schiffes – darunter auch Kinder. Einige werden noch vermisst. Als Unglücksursache wird schlechtes Wetter vermutet.

Bei einem Bootsunglück im US-Staat Missouri sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Mehrere weitere wurden laut Angaben des zuständigen Sheriffs nach dem Unfall mit einem Touristenboot auf einem See ins Krankenhaus gebracht.

Das Boot auf dem Table Rock Lake habe mehr als 30 Passagiere an Bord gehabt, teilte der Sheriff im Bezirk Stone County am Donnerstagabend (Ortszeit) laut der Zeitung "The Springfield News-Leader" mit.

Rettungsaktion noch im Gang

Der örtliche Sender KYTV meldete unter Berufung auf Behörden, auf dem Schiff hätten sich auch Kinder befunden. Die örtliche Feuerwehr teilte mit, es handele sich um einen Vorfall mit vielen Opfern, die Zahl der Verletzten und Toten liege im zweistelligen Bereich.

Die Rettungsaktion sei noch im Gange und Taucher seien im Einsatz, so Sheriff Doug Rader. Einige Passagiere würden noch vermisst. Grund für das Kentern des Bootes sei vermutlich schlechtes Wetter gewesen.

Laut Wetterbericht gab es im Bereich des Unglücks am späten Abend starke Gewitter. Das Schiff - eine Art Amphibienfahrzeug - blieb unter Wasser. Der Table Rock Lake ist ein künstlicher See, südlich der Stadt Springfield, nahe an der Grenze zu Arkansas.

(red)

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