Toyota ruft weltweit 5,8 Millionen Fahrzeuge zurück

Toyota ruft weltweit weitere 5,8 Millionen Fahrzeuge wegen möglicher Probleme mit Airbags des Zulieferers Takata zurück.

In Europa müssten 1,47 Millionen Autos zurück in die Werkstätten, teilte der japanische Konzern am Mittwoch mit. Betroffen seien unter anderem die Modelle Corolla und Yaris. In Japan sollen die Besitzer von rund 1,15 Millionen Fahrzeugen in Werkstätten vorstellig werden.

Weltweit haben Autohersteller bereits zahlreiche Massenrückrufe zum Austausch der fehlerhaften Airbags gestartet. Takata ist deshalb mittlerweile ins Wanken geraten. Für den millionenfachen Austausch braucht das Unternehmen Milliarden.

Weltweit stehen mindestens 14 Todesfälle und mehr als 150 Verletzte mit den defekten Aufblasvorrichtungen von Takata in Verbindung.

ÖAMTC-Test: Kindersitze zurückgerufen

Wegen schwerer Mängel beim simulierten Frontalaufprall hat der Kindersitz Recaro Optia ein Nicht genügend von den ÖAMTC-Testern bekommen. Das Unternehmen ruft das Modell nun zurück. Der Autoclub hat zehn aktuelle Kindersitzmodelle getestet, sechs davon bekamen ein Gut.

Ein weiteres Nicht genügend kassierte das Modell Rebl des niederländischen Herstellers Nuna. Der Sitz habe dem Frontalaufpralltest bei Einbau gegen die Fahrtrichtung nicht standgehalten, begründeten die Tester das schlechte Abschneiden. Auch beim beanstandeten Recaro-Modell löste sich die Schitzschale von der Basis, der Testdummy wurde nach vorne geschleudert. Recaro kündigte gegenüber dem ÖAMTC an, die mangelhaften Modelle auszutauschen. Von Nuna liegt noch keine Stellungnahme vor.

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