Das 29. Wiener Stadtfest der ÖVP ist am Samstag zu Ende gegangen: War der Wettergott noch bis zum frühen Abend gnädig, so änderte sich dies kurz vor dem Showauftritt der Song Contest-Teilnehmer Trackshittaz.
Aufgrund eines plötzlich stark einsetzenden Regens konnte die Band erst eine Viertelstunde später mit ihrem Programm starten. Das Publikum ließ sich vom Wetter aber wenig beeindrucken. Insgesamt kamen rund 450.000 Besucher zum Fest, hieß es von der ÖVP.
Fendrich gab ein Ständchen mit den Mühlviertlern
Österreichs Song Contest-Hoffnung sorgte trotz eines Regenschauers für gute Stimmung. Das vorwiegend junge Publikum ließ sich vom Schlechtwetter nicht abhalten und unterstützte die Band mit Regenschirmen bewaffnet und lauten Zurufen tatkräftig. Lukas Plöchl und Manuel Hoffelner blieben ihren Fans nichts schuldig und gaben auch ihren Starttitel für den Song Contest "Woki mit deim Popo" zum Besten.
Ein Highlight des Abends lieferte auch Austro-Pop-Legende Rainhard Fendrich. Der Sänger sorgte noch vor seinem Auftritt für eine Überraschung und sang gemeinsam mit den Trackshittaz eine abgeänderte Version von "Wien bei Nacht".
Unterschriftenaktion gegen Parkpickerl
Die ÖVP ließ sich trotz Regens nicht davon abbringen, ihre geplante Unterschriftenaktion gegen das Parkpickerl anzupreisen: Dafür sind allerdings gut 57.000 Unterschriften nötig. Der Startschuss für die Unterschriftenaktion unter dem Titel "Parkpickerl - Nein Danke!" fiel am Stadtfest.
Das Musikprogramm wies - trotz Einsparungen - eine große Bandbreite auf: Von der Klassik-Matinee am späten Vormittag über Folk-, Rock- und Soul-Musik bis hin zu den Trackshittaz und Rainhard Fendrich am Abend war beinahe für jeden Geschmack etwas dabei.
Zudem konnte man sich tagsüber am Heldenplatz sportlich betätigen. Auf einer Sportbühne wurden Jazzdance, rhythmische Gymnastik sowie Aikido - eine japanische Kampfkunst - vorgeführt. Fürs leibliche Wohl der Besucher wurde in der sogenannten Genusszone gesorgt. Auch am Michaelerplatz konnten kulinarische Schmankerln konsumiert werden.