Traditionsbäcker Anker macht wieder Gewinn

Nach langjährigen Verlusten schreibt die Wiener Traditionsbäckerei "Ankerbrot" wieder schwarze Zahlen. Jetzt will man sogar expandieren, neue Filialen in Wien sind aber keine geplant. Erst im Dezember hatte es einen Wechsel in der Eigentümerstruktur gegeben.

Nach langjährigen Verlusten schreibt die Wiener Traditionsbäckerei "Ankerbrot" wieder schwarze Zahlen. Jetzt will man sogar expandieren, neue Filialen in Wien sind aber keine geplant. Erst im Dezember hatte es einen W gegeben.
Während der Verlust im Jahr 2011 noch bei 4,7 Millionen Euro gelegen hatte, konnte die Kette im Jahr darauf den Verlust auf bis zu 562.000 Euro reduzieren. Die Bilanz für 2013 wurde noch nicht veröffentlicht, laut dem "Wirtschaftsblatt" sei der Jahresabschluss jedoch positiv.

Um wieder einen Gewinn zu erreichen wurde in den vergangenen Jahren ein harter Sanierungskurs gefahren. So wurden in den vergangenen drei Jahren 60 der 177 Standorte geschlossen. Auch die Logistik, das Lager und die Produktionsfläche wurden verkleinert. Laut Firmenchef Peter Ostendorf ist die Redimensionierung der Firma jetzt abgeschlossen.

Bäcker setzt auf Kaffee

Ähnlich wie einige seiner Konkurrenten setzt Ankerbrot in Zukunft auf die Erweiterung seiner Produktpalette. So soll das Kaffee-Geschäft ausgebaut und dürften künftig auch warme Speisen angeboten werden.

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