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Tränen bei Messi, Nadal: "Muss Mbappe nicht verzeihen"

Tennis-Superstar Nadal schrieb 2022 Sport-Geschichte. Der Spanier sprach nun über Messi und seine Rivalität zu Federer und Djokovic.
20 Minuten
26.12.2022, 08:34
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"Ich habe bei der WM nicht Argentinien unterstützt, aber als Messi im Final in der Verlängerung das dritte Tor erzielte, kamen mir Tränen in die Augen", beschreibt Rafael Nadal in der spanischen Zeitung "AS", wie er das WM-Endspiel vor dem TV mitverfolgt hat.

Dass der Tennis-Superstar sich für einen früheren Barça-Held mitfreute, ist nicht selbstverständlich. Schließlich ist Nadal bekennender Fan von Barcelonas Erzrivalen Real Madrid.

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"Messi hat mich als Liebhaber und Nostalgiker des Sports glücklich gemacht", erzählt der 36-Jährige und fügt an: "Jemanden zu sehen, der so großartig ist und so viel gelitten hat, um das zu erreichen, hat es verdient."

Nadals Herzensklub im Fußball ist Real Madrid.

Nadal verlor im Interview auch einige Worte über Kylian Mbappé, der in der Vergangenheit immer wieder mit einem Wechsel von PSG zu Real in Verbindung gebracht wurde. "Als Madrid-Fan muss ich Mbappé nicht verzeihen. Wenn er will, kann er jederzeit kommen", meint "Raf" und hält fest, dass der französische Stürmerstar "unter enormem Druck steht". "Ich glaube, er wollte im vergangenen Sommer nach Madrid kommen. Das hat aufgrund vieler Umstände aber nicht geklappt", so Nadal.

Nadal will der Größte sein

Spätestens mit dem Gewinn des WM-Titels wird Messi vielerorts als größter Fußballer der Geschichte angesehen. Im Tennis gilt Nadal mit seinen 22 Grand-Slam-Titeln neben seinen langjährigen Kontrahenten Novak Djokovic und dem zurückgetretenen Roger Federer als einer der besten Spieler der Geschichte.

Gegenüber der "Marca" gab Nadal nun zu, dass er nach seinem Karriereende gerne als der beste Tennis-Profi der Historie betrachtet werden möchte. "Natürlich will ich derjenige sein, der am Ende der Größte ist. Ich bin schließlich ein Wettkämpfer. Aber für mich war es nie eine Besessenheit", so der aktuelle Rekord-Major-Champion.

Federer-Rücktritt war "harter Moment"

Nadal war während Federers Karriere nicht nur dessen sportlicher Rivale, sondern entwickelte mit der Zeit auch ein freundschaftliches Verhältnis zu dem Schweizer. Bei der großen Federer-Abschiedsshowbeim Laver Cup reiste Nadal deswegen auch extra nach London, obwohl seine Ehefrau Xisca hochschwanger zuhause war.

"Rogers Rücktritt war ein trauriger und bewegender Tag. Es war ein harter Moment, und nicht nur als Rivale und Partner, sondern auch als Liebhaber des Tennis", so Nadal, der auch bei einem Landsmann richtig ins Schwärmen kommt. "Carlos Alcaraz ist etwas ganz Besonderes. Er ist der Spieler, von dem ich denke, dass er eine Ära prägen wird", lobt der Mallorquiner die aktuelle Weltnummer eins.

Im Head-to-Head hat Nadal gegen den 19-jährigen Youngster momentan eine positive Bilanz (2:1 Siege), wobei sich die beiden noch nie bei einem Grand Slam gegenüber standen. Dies könnte sich bereits in wenigen Wochen ändern, wenn ab dem 16. Januar in Melbourne das Australian Open über die Bühne geht.

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