Österreich

Trägt Spitalsreform Pläne für Medizin-Uni zu Grabe?

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:53

Wenn das AKh wichtige Abteilungen schließen muss, droht der Verlust des Med-Uni-Standorts Linz, warnt Aufsichtsratsmitglied Gerda Lenger (Grüne, Foto). Würden wesentliche Teile aufgelassen, sei der Traum von der Uni-Klinik ausgeträumt.

Spezialisierung von Spitälern und Zusammenlegung von Abteilungen stehen im Zentrum der Spitalsreform-Diskussionen. Auch das Linzer AKh ist davon betroffen. Wir befürchten, dass wichtige Abteilungen geschlossen werden müssen und das AKh deswegen seine Funktion als österreichisches Schwerpunktkrankenhaus verliert, spricht Lenger die Ängste der Linzer Stadtpolitiker an. Werden nun wesentliche Abteilungen aufgelassen, sind auch die Träume von einer Medizin-Uni im Land ob der Enns ausgeträumt. Lenger: Der Bund winkt ab, wenn am Standort keine Uni-Klinik zur Verfügung steht. Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) zeigte sich kürzlich dennoch optimistisch: Der Start der Medizin-Uni ist bis 2015 durchaus möglich.
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