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Trainer schlägt Alarm: "Qualität im Kader passt nicht"

Austria Lustenau wartet auch nach drei Runden auf einen Liga-Sieg. Trainer Markus Mader kennt den Grund – und schlägt Alarm.
Erich Elsigan
13.08.2023, 16:05
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Drei Spiele, zwei Punkte – Austria Lustenau startete verhalten in die neue Saison. Bitter: Am Samstag kostete ein in Minute 95 verursachter Elfer den ersten Sieg, Wolfsberg kam billig zum 1:1-Ausgleich. Der jedoch mehr als verdient war, wie sogar Markus Mader, der Coach der Vorarlberger, eingestehen musste. 

"Die ersten Minuten in der zweiten Halbzeit waren okay. Da machen wir aus dem Nichts das Tor. Über die gesamte Spielzeit gesehen waren wir unterlegen. Der WAC war die klar bessere Mannschaft."

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Danach geht Mader im "Sky"-Interview ins Detail – und holt zu einer Standpauke aus. "Wir haben uns überhaupt nichts zugetraut. Wir haben nur auf die Bälle gewartet. Wer den Ball geführt hat, war der ärmste Spieler auf dem Platz und wusste überhaupt nicht, was er damit machen sollte. Es ging darum, eine sehr schlechte Leistung mit Glück über die Runden zu bringen. Wir hätten mit dem (verschossenen) Elfer das Spiel auf Eis legen können, weil es dann entschieden gewesen wäre. Wir verursachen einen Elfmeter in der 95. Minute. Das machen andere Mannschaften besser. Die sind abgebrühter und cleverer und das schaffen wir im Moment nicht", ärgert sich der Lustenau-Trainer.

"Ich stelle mich immer vor die Spieler. Auch heute haben sie gefightet. Ich muss aber ehrlich sagen, dass momentan die Qualität in unserem Kader nicht passt. Ich hoffe, dass die Qualität bald dazukommt, sonst wird das ein sehr, sehr schweres Jahr."

Auf die Frage, wann denn die Qualität kommt, sagt Mader: "Je schneller, desto besser. Natürlich weiß ich, dass ich als Trainer für die sportlichen Erfolge verantwortlich bin. Schlussendlich kicken die Spieler. So schlimm es klingt, wir brauchen jetzt einfach Qualität."

Sportdirektor wird handeln

Sportdirektor Alexander Schneider sagt zur Thematik: "Es kann nicht sein, dass die Spieler, die im letzten Jahr so gelobt worden sind, jetzt so auftreten. Das, was Markus Mader sagt, ist keine Kritik. Das ist bei uns allen klar, dass wir noch etwas machen. Mit dem Kader spielen wir die Saison nicht durch. Das nehme ich an als Tatsache, die wir einfach wissen."

Nächster Gegner ist am kommenden Samstag Sturm Graz.

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