Trainingsplätze in Pasching werden Politikum

Die umstrittenen Trainingsplätze der Juniors OÖ (Amateure des LASK) in Pasching sorgen weiter für Wirbel. Die Gegner erhalten nun Unterstützung.

Zwei neue Trainingsplätze neben der TGW-Arena des LASK in Pasching sorgen weit Wochen vor Aufregung in Pasching. Die Juniors OÖ wollen dort bauen, dafür müsste ein Baumfläche gerodet werden. Doch es regt sich Widerstand.

Eine Bürgerinitiative formte sich und die sammelte innerhalb kurzer Zeit 790 Unterschriften von Anrainer gegen das Projekt. Der Grund: Man befürchtet neben dem Verlust eines Teils des Waldes auch Lärmbeeinträchtigungen.

Nun konnte man einen ersten kleinen Erfolg feiern. "Unser Anliegen wird im kommenden Gemeinderat behandelt", sagt Ruth Kropshofer, Mitglied der Bürgerinitiative.

Zudem bekommt man indirekt Unterstützung der Umweltanwaltschaft. Die empfiehlt nämlich, dass eine vertiefte Umweltprüfung von der Gemeinde gemacht wird.

In dem Gutachten, das "Heute" vorliegt, heißt es etwa: "Das Gemeindegebiet von Pasching kann als sehr waldarmangesprochen werden." Und weiter: "Eine Rodung darf, wenn überhaupt – unserer Ansicht nach – nur dann erfolgen, wenn ein sehr hohes öffentliches Interesse am Vorhaben (...) vorliegt."

Bindend ist die Empfehlung des Umweltanwaltschaft nicht, aber "man sollte sich das schon jetzt alles ansehen, sonst gibt es womöglich im Umwidmungsverfahren Probleme", mahnt Umweltanwalt Martin Donat im Gespräch mit "Heute".



(gs)

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