Traiskirchen-Chef gegen weitere Zelte

Der Bürgermeister von Traiskirchen, Andreas Babler, (SPÖ) ist gegen die Aufstellung von weiteren Zelten in seinem Ort. Er habe kein Verständnis dafür, dass in Oberösterreich Kapazitäten geschlossen wurden, während Traiskirchen aus allen Nähten platzt.

Der , (SPÖ) ist gegen die Aufstellung von weiteren Zelten in seinem Ort. Er habe kein Verständnis dafür, dass in Oberösterreich Kapazitäten geschlossen wurden, während Traiskirchen aus allen Nähten platzt. 

Durch die von (ÖVP) initiierte Errichtung zweier Zeltstädte habe Babler über die Medien erfahren. Er selbst sei nie informiert oder gar gefragt worden, erzählte der Ortschef Donnerstagfrüh im "Ö1 Morgenjournal".

Am Mittwoch  stattete   und erkundigte sich über seine Einschätzung der Lage. Dass er das Aufstellen von Rot-Kreuz-Zelten verhindere und damit Flüchtlinge unter freiem Himmel schlafen müssen, stellte Babler als "völligen Schwachsinn" dar. Er wies einmal mehr darauf hin, dass Traiskirchen für 480 Flüchtlinge ausgelegt sei, während man momentan etwa von der siebenfachen Auslastung ausgehe.

Wenig Verständnis zeige er dafür, dass in Traiskirchen neue Zeltstädte diskutiert würden, während in Oberösterreich medienwirksam Städte abgebaut würden - mit Hinweis auf die bevorstehenden Landtagswahlen. Man bekommen den Eindruck, dass "die Zustände nicht ganz unbeabsichtigt seien und nicht die große Bereitschaft da sei etwas zu ändern", und kritisierte weiters wie die unorganisierte Spendenausgabe.
 

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