Wie der "Kicker" berichtet, bringt Dominick Szoboszlai durch ein unangekündigtes Interview vor dem Pokalfinale Unruhe in den Verein. Die Verantwortlichen von RB sind abgefressen, der Ungar spricht bei der Zeitung "Index" von einem vorzeitigen Abschied aus dem Red-Bull-Imperium.
"Wenn ich jetzt einen Schritt in Richtung der besten fünf oder sechs Klubs in Europa machen kann, warum sollte ich dann 'Nein' sagen?", erklärt der ehemalige Salzburger. "So ein Typ war ich noch nie", sagt der offensive Mittelfeldspieler.
Der 22-Jährige meint: "Ich bin in einer wirklich guten Position. Ich möchte nicht in 15 Jahren auf meine Kariere zurückblicken und feststellen müssen, nicht das beste daraus gemacht zu haben." Bei Sport-Geschäftsführer Max Eberl und Trainer Marco Rose kam diese Aktion gar nicht gut an. Offenbar musste Szoboszlai zum Rapport und soll eine saftige Geldstraffe bezahlen.
In letzten Zeit wurde Szoboszlai oft mit Premier-League-Klub Newcastle in Verbindung gebracht. Die Engländer sollen schon öfter Scouts nach Leipzig geschickt haben, um den Ungarn zu beobachten. Die festgeschriebene Ausstiegssklausel beträgt 70 Millionen, das sollte für Newcastle aber kein Problem sein, da der Klub seit Oktober 2021 im Besitz eines Saudi-Scheichs ist. Dazu kommen die Champions-League-Millionen, als Vierter haben sich die Magpies für die Königsliga qualifiziert.