Trash-Format "Promi Big Brother" startet auf SAT.1

Bild: SAT.1
Zehn Kandiaten, 70 Kameras, 24 Stunden Überwachung: Mit "Promi Big Brother" startet bei SAT.1 ein Trash-Format, das dem RTL-"Dschungelcamp" Konkurrenz machen soll. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung soll der Sänger und "Baywatch"-Schauspieler David Hasselhoff (61) am Freitagabend auf SAT.1 in den Container einziehen.
Zehn Kandiaten, 70 Kameras, 24 Stunden Überwachung: Mit am Freitagabend auf SAT.1 in den Container einziehen.

Am Freitag kommt Leben in das "Big Brother"-Haus

Am Freitagabend werden zehn Prominente oder solche, die sich dafür halten, in den TV-Knast von "Promi Big Brother" gesperrt. Bis zu 15 Tage harren die Teilnehmer in einem Gebäude in Berlin-Adlershof aus, rund um die Uhr überwacht von 70 Kameras. Nur die Toilette bleibt tabu.

ist heißer Anwärter auf einen Platz in der SAT.1-Show "Promi Big Brother", wie die "Bild"-Zeitung am Donnerstag berichtete. Eine SAT.1-Sprecherin sagte lediglich, man beteilige sich nicht an Spekulationen. Wer in das "Big Brother"-Haus in Berlin-Adlershof zieht, sei erst ab 20.15 Uhr am Freitag zu sehen. Hasselhoff, bekannt aus US-Serien wie "Knight Rider" und "Baywatch", hat eine besondere Beziehung zu Berlin: 1989 sang er an der Mauer seinen Hit "I've been looking for freedom".

Der Schauspieler und Sänger trifft Gerüchten zufolge in dem TV-Gefängnis auf Schauspieler Martin Semmelrogge (57), Moderatorin Marijke Amado (59) und der früheren "No Angels"-Sängerin Lucy Diakovska (37). Sicher ist indes die Teilnahme des kleinen Schoßhundes "Hurra". Laut SAT.1 gehört das Maskottchen der Rasse der Havaneser an.

Das Moderatoren-Duo

Die Moderatoren würden auf jeden Fall ihren Spaß mit Hasselhoff haben, ebenso wie die mutmaßlichen Mitinsassen Jan Leyk aus "Berlin Tag & Nacht", "Let’s Dance"-Teilnehmerin Marijke Amado, Schauspieler Martin Semmelrogge, die Ex-"No Angels"-Sängerin Lucy Diakovska sowie der Sänger Percival Duke von "The Voice Of Germany". Vom Sender wurde jedoch noch kein einziger Show-Kandidat bestätigt.

Nicht mal Cindy und Pocher wissen, wer einzieht

Angeblich wissen selbst die Moderatoren Oliver Pocher und Cindy aus Marzahn nicht, welche Möchtegern-Promis sie dort erwarten. Dabei stellte die 41-Jährige Marzah gleich zu Anfang klar: "Wir haben keinen dabei, der 'Porno' im Namen trägt. Darum wird auch niemand an fremde BHs gehen", sagte sie zu "Spiegel Online".

Cindy spielt mit diesem Satz auf einen ehemaligen Container-Mitbewohner namens Porno-Klaus an, der seinen Mitbewohnerinnen heimlich in den BH furzte. Der Ekel-Faktor soll im Promi-Format jedoch deutlich geringer gehalten werden. Denn der Anspruch der Sendung "Promi Big Brother" lautet, viele Leute zu haben, die noch nicht komplett durchgereicht worden seien. "Wenn ein paar davon dabei sind, ist das auch nicht schlimm. Dann weiß man, wofür die stehen", so Cindy.

"Im Idealfall müssen wir unsere Prominenten nicht erst umständlich vorstellen. Aber die Kanzlerin kann leider nicht, weil während der Sendung ja auch Wahl ist", lacht Cindy von Marzahn. Auf die Frage, ob die Komikerin selbst einmal in den "Promi Big Brother"-Container ziehen würde, antwortet sie: "Wenn es mir finanziell nicht gut gehen würde - dann fände ich das völlig legitim. Ich glaube nur, dass ich irgendwann aggro werden würde, wenn die Leute mich vollquatschen. Nur wenn ich selber rede, fühle ich mich so richtig wohl."

Die Geschichte von "Big Brother"

Im Jahr 1999 in den Niederlanden erstmals gezeigt, wurde "Big Brother" in fast 70 Länder verkauft. In Deutschland produzierte RTL 2 seit 2000 insgesamt elf Staffeln der Show. Schon damals fanden bekannte Gesichter den Weg in den Container, jedoch meist nur für ein paar Stunden. Abzuwarten bleibt, ob die Sendung mehr Zuschauer vor den Fernseher locken kann, als die beiden kürzlich gefloppten Formate "Wild Girls" und "Reality Queens" der Konkurrenz-Sender.

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