Große Trauer um Brucker Flüchtlingshelferin

Trauer um Helga Longin: Die Flüchtlingshelferin starb im 63. Lebensjahr.
Trauer um Helga Longin: Die Flüchtlingshelferin starb im 63. Lebensjahr.privat
Völlig überraschend kam die Todesnachricht von Helga Longin. Die 62-Jährige starb in ihrem Haus in Bruck.

Dieses Wochenende hätte Helga Longin, Obfrau-Stellvertreterin des Vereins "Bruck hilft" wieder nach Griechenland auf die Insel Lesbos aufbrechen wollen. 

Doch ein Bekannter fand die 62-Jährige am Samstag gegen 13 Uhr leblos in ihrem Haus in Bruck an der Leitha auf. Die Bruckerin war zu Hause plötzlich zusammengesackt, blieb regungslos liegen. Auch der Notarzt konnte nichts mehr für die engagierte Flüchtlingshelferin machen, alle Reanimationsversuche schlugen fehl. 

Tier- und Menschenschutz

Die frühere Journalistin hatte sich zuerst beim örtlichen Tierschutzverein engagiert, war im Vorstand und kümmerte sich um das Wohl der Tiere. Doch ihr Herz schlug auch für die Ärmsten der Gesellschaft, sie setzte sich in Österreich für Flüchtlinge ein, seit 2015 war sie mehrmals auch auf Lesbos, um vor Ort zu helfen.

"Meine Gedanken sind bei der Familie von Helga"

In ihrer Heimatstadt Bruck ist die Trauer groß. „Meine Gedanken sind bei der Familie von Helga“, so Stadtchef Gerhard Weil (SP). Helga Longin habe entscheidend dazu beigetragen, dass es stets eine soziale Ausgewogenheit zwischen jenen Menschen die 2015 in unsere Stadt gekommen sind und den Bruckern gab, so SP Klubsprecher Josef Newertal, der sich ebenfalls tief betroffen zeigt. „Ich kann nur danke sagen an Helga für die Verdienste um unsere Stadt. Sie hat nicht nur geredet sondern getan“, so Weil abschließend.

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