Ein Wirt und ein Coach starten am 1. Mai von Salzburg aus einen Trauermarsch. Im Schlepptau: ein Original-Holzsarg. Damit wollen sie auf die schlimme wirtschaftliche Situation aufmerksam machen.
Am Freitag, 1. Mai, starten Gastronom und Geschäftsmann Dominik Schilcher und der angehende Coach, Supervisor und Mediator Erik Schnaitl einen Trauermarsch von Salzburg nach Wien. Im Schlepptau ziehen sie auf einem 15 Jahre alten Radanhänger einen Holzsarg.
"Der ist Sinnbild der Perspektivlosigkeit vieler KMUs und EPUs. Der Sarg soll sich auf dem siebentägigen Fußmarsch mit Wünschen, Anregungen und Perspektiven der Bevölkerung am Straßenrand füllen", so das kreative Duo.
"Wir können nicht einfach dasitzen und zusehen, wie die Krise uns in den wirtschaftlichen Ruin treibt. Die schlimme Situation bringt große Teile von Gastro, Kunst und Kultur, Beratungsbereich, Frisören, gesundheitsfördernden Berufen und Veranstaltungsmanagement in schwere Bedrängnis und nimmt ihnen die Perspektive. Die von der Regierung angebotene Hilfe wird von vielen Menschen als unpassend, bürokratisch und viel zu langsam wahrgenommen. Die Menschen müssen hohe Vorleistungen erbringen, Hoffnungslosigkeit macht sich breit", so Schilcher.
Botschaft in Sarg
Die beiden Aktivisten starten von Salzburg, am Ende von Tag 3 will das Duo in St. Peter in der Au sein. Am Ende des 7. Tages im Wiener Zentrum.
Das Duo lädt ein, eine schriftliche Botschaft in den Sarg zu werfen, der dann vor dem Kanzleramt an Sebastian Kurz übergeben wird. Und jeder darf mitmarschieren, natürlich unter Einhaltung der Covid-Maßnahmen. Übrigens: Den Holzsarg bekamen die beiden von einem Bestatter.
Live Tracking auf https://www.facebook.com/TrauermarschBKA/