Schwarze Fahne in Ybbs nach grauenvoller Bluttat

Vor dem Rathaus in Ybbs (Melk) hängt die schwarze Flagge, in der ganzen Stadt herrscht Bestürzung über die grauenvolle Bluttat: Ein 50-Jähriger soll seine Partnerin (42) erstochen haben.

Bürgermeister Alois Schroll (SP) war einer der Ersten, der die beiden Kinder des betroffenen Paares traf: "Ich war die ganze Nacht unterwegs, habe die Kinder noch in der Mordnacht getroffen. Es gab um 11 Uhr eine Trauerminute, das Rathaus wurde schwarz beflaggt. Zudem habe ich alle Lehrer angewiesen, das Thema häusliche Gewalt sensibel zu thematisieren", so der Stadtchef von Ybbs zu "Heute", der den Kindern (16, 18) jegliche Unterstützung zusagte.

Wie berichtet soll ein 50-Jähriger seine Partnerin (42) mit mehreren Messerstichen in Ybbs (Melk) getötet haben. Dabei soll der 50-Jährige der Frau regelrecht die Kehle durchgetrennt haben. Der Sohn rief schließlich Polizei und Rettung, für die Rumänin gab es keine Rettung mehr.

Seit 1999 Österreicher

Der 50-Jährige hat selbst rumänische Wurzeln, bekam 1999 die österreichische Staatsbürgerschaft, war auch ein ganz guter Fußballer. Viel bekannter ist indes sein Bruder, der sogar im Profifußball tätig ist und eine niederösterreichische Mannschaft in einer höheren Liga betreut hatte. Jetzt ist der Bruder indes als Talenteförderer und -entdecker für den rumänischen Fußballverband tätig.

Motiv

Zum Motiv der Tat ist noch nicht viel bekannt. Die Kinder kamen beide im Krankenhaus Melk auf die Welt, eines ist volljährig, das andere ist 16 Jahre alt. Das ältere Kind stammt aus einer früheren Beziehung, das Jüngere ist ein gemeinsames Kind. Das Paar war schon seit vielen Jahren liiert.

Die beiden Kinder werden von einem Kriseninterventionsteam betreut und sind jetzt bei Familienangehörigen untergebracht.

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