Traunsee-Mord geklärt: Täter war Faschingsprinz!

Heftig: Nach 50 gemeinsamen Jahren erdrosselte er seine Ehefrau, zerstückelte die Leiche, warf sie in Koffern in den Traunsee (OÖ), ertränkte sich selbst. Wer ist der Mann, der zum Grusel-Mörder wurde?

Heftig: , zerstückelte die Leiche, warf sie in Koffern in den Traunsee (Oberösterreich), ertränkte sich selbst. Wer ist der Mann, der zum Grusel-Mörder wurde?

Anton Sch. (72) war in seiner Heimatstadt Kelsterbach (D, 14.000 Einwohner) ein Promi. Langjährig im Vorstand des Faschingsvereins, bekanntes Gesicht in der Regionalpresse. Erst wenige Tage vor Silvester wurde er von der Lokalzeitung noch gefragt, welche Vorsätze er fürs neue Jahr habe. Seine Antwort: "Keine. Es kommt sowieso immer anders, als man denkt."

Doch es kam wohl genau so, wie es sein perfider Plan vorgesehen hatte. Am 30. Dezember verabschiedete er sich von seinen Nachbarn, sagte ihnen, er fahre nach Salzburg (wo später sein Auto gefunden wurde). Da dürfte er seine Ehefrau Hildegard (71) allerdings schon umgebracht gehabt haben – in der gemeinsamen Wohnung.

Er zerteilte die Leiche in fünf Teile, packte sie in Koffer – nachdem er ihren Kopf in Beton gegossen hatte. Mit den Körperteilen reiste er 600 Kilometer von Kelsterbach nach Gmunden (Oberösterreich), warf die Gepäckstücke in den Traunsee. Dann band er sich zwei mit Steinen gefüllte Taschen an die Hände, sprang ins Wasser und ertrank.

Am Wochenende fand die Polizei die Koffer und die zwei Toten (wir berichteten). Das Motiv für den Mord und Selbstmord? Noch nicht völlig geklärt! Fakt ist aber: Das Ehepaar dürfte hohe Schulden gehabt haben. Nachbarn erzählten der "Bild"-Zeitung, er habe zwar als Computerspezialist viel verdient, sich aber immer wieder hohe Summen ausgeborgt. Vermutlich war er spielsüchtig.

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