Traurige Gewissheit: Knochen gehören zu Peggy

Bild: EPA

Eine DNA-Analyse brachte nun die traurige Gewissheit: Die in einem Wald in Thüringen gefundenen Knochen gehören zur vor 15 Jahren verschwundenen Peggy Knobloch. Pilzsammler hatten die Knochen am Samstag gefunden und die Behörden entdeckt.

Die Staatsanwaltschaft Gera ließ die Knochen von der Gerichtsmedizin Jena untersuchen. Diese bestätigte, dass es sich bei der Leiche um die verschwundene Schülerin handelt. Auch mehrere Gegenstände, die in unmittelbarer Nähe gefunden wurden, hätten bereits im Vorfeld auf die Identität hingedeutet.

Zur Todesursache wollen die Behörden aufgrund der Ermittlungen derzeit keine Details bekanntgeben. Auch zu Indizien auf den Täter hält man sich bedeckt. Auch ob der Fundort auch der Todesort des Mädchens ist, muss erst noch geklärt werden.

Leichenteile über Gebiet verstreut

Nach dem ersten Fund am Samstag durchsuchte die Polizei auch am Montag das umliegende Gebiet mit mehreren Hundertschaften. Der Großeinsatz sei wegen des unübersichtlichen Geländes und der "Auffindsituation" der Knochen angemessen, erklärte die Polizei. Die Skelettteile sind im Wald an verschiedenen Stellen entdeckt worden, einige waren erst durch Grabungen ans Tageslicht gekommen.

Die damals neunjährige Peggy war am 7. Mai 2001 am Heimweg von der Schule spurlos verschwunden. Seitdem galt sie als vermisst. Wochenlange Suchaktionen brachten keinerlei Spuren des Mädchens zutage. Ob das Waldstück, in dem der Pilzsammler jetzt den grausigen Fund machte, mit in die Suche einbezogen war, müssen die Ermittler noch klären.

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