Diese jahrzehntelange Treue ist nicht selbstverständlich: Johann Furtlehner sen. von der Freiwilligen Feuerwehr Ulmerfeld-Hausmening ist seit bereits 70 Jahren bei der Feuerwehr dabei und hilft auch heute noch fast täglich im Feuerwehrhaus mit.
Der 87-Jährige gilt noch immer als Chef der Kantine, füllt die Automaten nach und hilft aus, wo er kann. Freilich nimmt er nicht mehr an den Übungen selbst teil, er schaut sie sich aber immer noch gerne an. Auch an anderen Veranstaltungen der Feuerwehr nimmt er noch immer gerne teil.
Beim kürzlich abgehaltenem Abschnittsfeuerwehrtag der Amstetten-Stadt in der Wirkstatt in Hausmening konnte das Abschnittsfeuerwehrkommando jedenfalls beeindruckende Einsatzzahlen präsentieren. Vor allem freute Abschnittsfeuerwehrkommandant Stefan Schaub, dass der Mitgliederstand der acht Feuerwehren auf 611 gestiegen ist. Nicht jede Organisation oder Verein habe dieses Glück des Wachstums. Dafür danke er speziell Liane Rücklinger, Abschnittssachbearbeiterin Jugend, sowie den Jugendleitern.
Aber nicht nur bei der Jugend tut sich viel: Auch die Älteren sind dem Amstettner Feuerwehrwesen noch eng verbunden: Wie eben Johann Furtlehner sen. von der FF Ulmerfeld-Hausmening, der bereits seit 70 Jahren bei der Feuerwehr dabei ist und seitens der Feuerwehr ausgezeichnet wurde. Nebenbei erwähnt: Abschnittsfeuerwehrkommandant Stefan Schaub ist übrigens der Nachfolger von Johann Furtlehner Junior, dem Sohn des Geehrten.
Übrigens: 1.183 Einsätze galt es im vergangenen Jahr in Amstetten zu bewältigen. 12.774 Stunden standen die Amstettner Feuerwehren im Einsatz, um etwa 2.000 mehr als 2021. Ein Grund dafür seien die Brandsicherheitswachen gewesen, die nach dem Ende der Corona-Beschränkungen wieder erforderlich waren.