Triathlon in St. Pölten künftig kein Ironman mehr

Der Triathlon in St. Pölten führt am Landhaus vorbei.
Der Triathlon in St. Pölten führt am Landhaus vorbei.Bild: Daniel Schaler
Der beliebte Triathlon-Bewerb in St. Pölten ist künftig nicht mehr Teil der "Ironman 70.3"-Serie und wechselt zur Challenge-Serie.

Eine unnötige Schockmeldung gab es am Mittwoch für heimische Triathlon-Sportler und -Fans: Der beliebte Ironman 70.3 in St. Pölten findet 2020 nicht mehr statt. Das diesjährige und damit letzte Rennen fand bereits statt. "Wir verbeugen uns vor allen Athleten und den tausenden freiwilligen Helfern, die dieses Rennen in den vergangenen 13 Jahren zu einem Weltklasse-Event gemacht haben", teilte Thomas Veje Olsen, Head of Operations bei Ironman Europe mit.

Also kein Triathlon mehr in St. Pölten? Dort wo die Ironman-Serie in Österreich ihren Anfang hatte? Nicht ganz. Ironman Europe war dem St. Pöltner Veranstalter nur ganz brutal in die Parade gefahren. Was nach dem völligen Aus klingt, ist in Wahrheit nur ein Markenwechsel. Eben weg von der "Ironman"-Serie und hin zur "Challenge"-Serie. Am Triathlon-Bewerb selbst ändert sich dadurch wenig, den gibt es auch 2020 in St. Pölten noch.

"Es ist uns gelungen, den Standort St. Pölten zu einer starken Marke in der weltweiten Community der Triathleten aufzubauen", sagt Veranstalter Christoph Schwarz, der deshalb durch den Markenwechsel keine Gefahren sieht. Seitens "Ironman Europe" ortet er ein grobes Foul. Man habe dort wenig Interesse gezeigt, den auslaufenden Vertrag zu verlängern und es sei ausgemacht gewesen, die Trennung erst am Freitag gemeinsam zu verkünden. (min)

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