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"Tribute von Panem"-Star am Set sexuell missbraucht

Mit einem Instagram-Posting schockierte "Tribute von Panem"-Mimin Jena Malone ihre Follower. Sie spricht über ein traumatisches Ereignis am Set.
03.03.2023, 06:05
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Nach einer knappen Trigger-Warnung beginnt die Schauspielerin Jena Malone (38) ihre Geschichte zu erzählen. Die 38-Jährige teilte ein Bild von sich selbst in einem Weizenfeld stehend, ihr Blick ist der Kamera zugewandt. Unter dem Posting schreibt die Mimin: "Dieses Foto wurde gleich nach dem Drehschluss von 'Mockingjay Teil 2' aufgenommen und ich musste mich von allen am Set verabschieden."

"Wir drehten in einem wunderschönen Anwesen auf dem Land in Frankreich, und ich bat den Fahrer, mich auf diesem Feld aussteigen zu lassen, damit ich weinen und diesen Moment festhalten konnte", schilderte die Darstellerin von Johanna Mason die Situation auf Instagram. Diese Zeit in Paris sei sehr hart für sie gewesen, da die Actrice einerseits eine Trennung durchmachte und andererseits von einem Kollegen am Set sexuell missbraucht worden war. Des Weiteren beschreibt sie ein Wechselbad der Gefühle: "Ich war so voller Dankbarkeit für dieses Projekt, für die Menschen, denen ich nahe gekommen bin, und für diese tolle Rolle, die ich spielen durfte. Eine wirbelnde Mischung von Emotionen, die ich gerade erst lerne zu sortieren. Ich wünschte, es wäre nicht mit einem so traumatischen Ereignis für mich verbunden, aber das ist die wahre Wildheit des Lebens, denke ich."

Bist Du Opfer von Gewalt und Hass? Hier wird dir geholfen:

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Gewaltschutzzentren: +43 1 585 32 88

Weißer Ring: 0800 112 112

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Die Schauspielerin habe sehr hart daran gearbeitet, zu heilen, zu lernen und ihren Frieden mit dem traumatischen Erlebnis sowie dem Täter zu machen. Was genau am Set passiert ist, behält Malone für sich. Auch den Namen des Täters verrät die Darstellerin kein einziges Mal. Stattdessen spricht sie den Betroffenen von sexuellen Übergriffen Mut zu: "Viel Liebe für euch Überlebende da draußen. Der Prozess ist so langsam und nicht linear."

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