Trinkgeld-Verbot im Spital sorgt für Twitter-Debatte!

Ärgert sich über abgelehntes Trinkgeld im Spital: Journalist und Autor Dieter Chmelar
Ärgert sich über abgelehntes Trinkgeld im Spital: Journalist und Autor Dieter ChmelarBild: zVg
"Warum darf man einer Krankenschwester kein Trinkgeld geben?" fragt der Journalist Dieter Chmelar auf Twitter. Eine heftige Debatte ist im Gang.
Am Heiligen Abend verstarb Dieter Chmelars Tante „Mizzi" in einem Wiener Spital. Die 95-Jährige war in aussichtslosem Zustand „aufopferungsvoll hinüberbegleitet" worden, so Chmelar.

Der 61-Jährige wollte sich dafür bei dem Pflegepersonal im Hanusch-Krankenhaus mit 20 Euro Trinkgeld erkenntlich zeigen, was zurückgewiesen wurde. „Das dürfen wir nicht annehmen. Tun wir es, können wir gekündigt werden", so die Schwestern.

Zahlreiche Kommentare auf Twitter

Chmelar berichtete über den Vorfall auf Twitter – und löste eine Diskussion mit vielen Kommentaren aus. Manche verstehen das gesetzliche „Trinkgeld-Verbot" nicht. „Bei den kleinen Leuten, da muss man ganz streng sein", meint Userin Heidi ironisch.

Grundlage dafür ist eine Verordnung, die Landes- und Gemeindebdiensteten „Geschenkannahme" seit 2008 streng verbietet. Erlaubt sind in Wien nur „Sachleistungen" wie etwa Süßigkeiten, Blumen, Obstkörbe oder eine Flasche Wein.

CommentCreated with Sketch.42 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Man gibt ja auch Taxlern Trinkgeld"

„Wenn ein Kellner oder Taxler besonders entgegenkommend und nett ist, gibt man ihm ja auch Trinkgeld", ärgert sich Chmelar

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