Tropensturm "Harvey": Die Bilder der Verwüstung

Unablässiger Starkregen in der Folge des Hurrikans "Harvey" hat u.a. die texanische Metropole Houston verwüstet. Luftaufnahmen zeigen die Zerstörung.

Der Tropensturm "Harvey" hatte Texas vergangene Woche als Hurrikan der zweithöchsten Kategorie erreicht. Es war der stärkste Wirbelsturm seit zwölf Jahren, der das US-Festland traf. Der Sturm und damit einhergehend der unablässige Starkregen zwang tausende Menschen zur Flucht. Mindestens 39 Menschen sollen infolge des Unwetters ums Leben gekommen sein, etwa 90.000 Häuser wurden zerstört.

Binnen weniger Tage fielen im US-Bundesstaat bis zu 1.250 Liter Regen pro Quadratmeter. Zahlreiche Flüsse und Stauseen traten über, Straße waren überschwemmt, Krankenhäuser und ein Altersheim mussten evakuiert werden, der Flughafen musste gesperrt werden und in einer nahegelegen Chemiefabrik kam es infolge der Überflutung zu zwei Explosionen.

Ausmaß der Schäden nicht absehbar

Nach Einschätzung von Gouverneur Greg Abbott braucht Texas womöglich mehr als 125 Milliarden Dollar von der US-Regierung für den Wiederaufbau. Diese Summe war 2005 nach dem Hurrikan Katrina zur Verfügung gestellt worden, der damals unter anderem New Orleans zerstörte. Konkret könne das Ausmaß der Schäden aber noch nicht abgeschätzt werden. Die Folgen der Verwüstungen werden erst richtig sichtbar, wenn das Hochwasser zurückgegangen ist.

(ek)

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