Österreich

Trotz Ansturm: Lücken bei Mikrochips für Vierbeiner

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:56

So viel steht fest: Seit Jahresbeginn muss jeder österreichische Hund ausnahmslos mit einem Identitäts-Chip ausgestattet sein. Allein in Oberösterreich sind mehr als 50.000 Vierbeiner vom neuen Gesetz betroffen. Heimische Tierärzte verzeichnen einen regelrechten Run, von einer lückenlosen Erfassung kann aber keine Rede sein.

Die Vorteile der neuen elektronischen Hundemarke liegen für Oberösterreichs Tierschutz-Landesrat Hermann Kepplinger auf der Hand: Besitzer von entlaufenen Vierbeinern lassen sich per Mikrochip sofort ermitteln. So können sich Frauerl oder Herrl auf ein rasches Wiedersehen mit dem Lebensbegleiter freuen.

Eingesetzt werden diese gesetzlich vorgeschriebenen Datenträger in der Größe eines Reiskorns ausschließlich von Tierärzten, zwischen 60 und 90 Euro sind dafür vom Hundehalter zu berappen.

LR Kepplinger fordert jetzt einen vereinfachten Zugang zu der mittlerweile eingerichteten Hunde-Datenbank, will Amtstierärzte und Bezirkshauptmannschaften entlasten. Freilich: Hunde, die bisher nicht per Hundemarke erfasst worden sind, bleiben auch für die EDV vierbeinige U-Boote."

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