Trotz Erfolgs: Nino de Angelo spricht vom Karriereende

Gar nicht düster: Nino de Angelo durchlebt mit dem Rock-Album "Gesegnet und verflucht" gerade seinen zweiten Karriere-Frühling.
Gar nicht düster: Nino de Angelo durchlebt mit dem Rock-Album "Gesegnet und verflucht" gerade seinen zweiten Karriere-Frühling.Sony Music / Franz Schepers
Für den Schlagerstar könnte es derzeit kaum erfolgreicher laufen. Doch im "Heute"-Interview spricht Nino de Angelo plötzlich offen vom Karriereende.

Der 56-Jährige hat derzeit allen Grund zur Freude: Sein Comeback-Album "Gesegnet und verflucht" lacht von der Charts-Spitze, das gleichnamige Video verzeichnet auf YouTube über eine Million Aufrufe und seine Autobiografie ist schon vor Erscheinen ein Bestseller. Doch im "Heute"-Interview spricht Nino de Angelo offen über sein Karriere-Ende. Was ist passiert?

"Ey, Leute, ich mach so nicht weiter"

Er hat in seinem Leben schon vieles durchgemacht. Na klar, er hatte jede Menge Hits, wie "Jenseits von Eden", "Flieger" oder "Amore per sempre". Doch auf keinen anderen deutschsprachigen Sänger treffen die Attribute Sex, Drugs und Rock'n'Roll so punktgenau zu wie auf Nino. Glücklicherweise schaffte er noch gerade rechtzeitig den Absprung, ging noch einmal all-in und startet jetzt lautstark durch - mehr dazu auch HIER >> 

"Das Album ist eine Bestätigung. Eigentlich habe ich meine gesamte Karriere auf Bauchgefühl und Intuition aufgebaut. So bin ich auch zu 'Jenseits von Eden' gekommen, da wusste ich auch, das ist das richtige Lied für mich. Wenn ich meiner Intuition damals nicht gefolgt wäre, hätte es all das nicht gegeben. Ich kann mich erinnern, die ersten beiden Songs, die ich aufgenommen hab, die waren was ganz anderes, da hieß ich noch Nino. Und da habe ich das einfach bestimmt und hab gesagt, 'Ey Leute, ich mach so nicht weiter'. Im Alter von 17 Jahren sage ich der Plattenfirma, entweder ich krieg jetzt den Produzenten und Schreiber oder wir lassen das", erzählt Nino im Interview mit "Heute".

Mit 63 ist Schicht im Schacht

In den darauffolgenden Jahren habe er die Kontrolle über sein Leben verloren. "Ich hab mir das Zepter aus der Hand nehmen lassen. Vielleicht war auch der Erfolg zu schnell da, hab mich dann eher mit Porsche, Ferrari und dem schönen Leben beschäftigt .. kann auch sein, dass ich mein Bauchgefühl verloren habe, wenn man den Hunger verliert", gibt der 56-Jährige ein wenig reumütig zu. Doch jetzt ist der Appetit wieder da - größer als erwartet.

"Ich bin ein Steher, einer, der nie aufgibt, auch wenn ich manchmal k.o. gehe oder gegangen bin." - Nino de Angelo

"Ich wollte mich eigentlich jetzt zur Ruhe setzen, aber ich habe jetzt noch Lust, eine Tour zu machen, wo es richtig laut wird. Danach noch ein Album, dann noch eine Abschiedstournee, weil dann bin ich 63 und dann geh ich in Rente", legt der Sänger seinen Lebensplan vor. Bleiben also noch sieben Jahre bis zur Musik-Pension. Apropos Plan: Ende des Monats soll Nino für eine TV-Aufzeichnung nach Wien kommen.

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