Trotz Heirat und Baby: "Fatah wird abgeschoben!"

Im März heiratete Tanja A. (30) den Asylwerber Fatah A. (27), am 28. Juli kam Tochter Laila zur Welt. Nun soll der Ghanese abgeschoben werden.

Für Tanja A. (30) ist es die große Liebe: Seit März ist sie mit dem Ghanesen Fatah A. (27) verheiratet, am 28. Juli kam die gemeinsame Tochter Laila zur Welt. Doch jetzt soll die Familie auseinandergerissen werden: "Mein Mann ist Asylwerber und hat vor kurzem seinen Abschiebe-Bescheid bekommen. Nun lebe ich ständig in der Angst, dass die Fremdenpolizei an die Tür klopft und ihn mitnimmt", meint die fünffache Mutter, die in einer Gemeindewohnung in Penzing lebt.

Die Begründung der Behörde: Er könne mit seiner Tochter ja telefonisch, per Brief oder per E-Mail Kontakt haben. Für die Wienerin, die im Frühstücks-Service eines Hotels arbeitet, ist dies unvorstellbar: "Ich denke, jeder Mensch mit einem Herz würde verstehen, dass ein Kind das Recht hat, mit beiden Elternteilen aufzuwachsen. Außerdem ist Fatah meinen Kindern ein toller Stiefvater."

Fatah besucht fleißig Deutschkurse

Laut Tanja A. ist Fatah A. noch nie straffällig geworden, zudem besucht der gläubige Moslem fleißig Deutschkurse: „Er würde jede Arbeit annehmen, hat sogar schon eine schriftliche Zusage für eine Lehre und einen Arbeitsvorvertrag in der Tasche – aber er darf nicht!", ist die 30-Jährige wütend. (cz)

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