Trotz langer Wartezeiten: Gute Noten für Ärzte

80 Prozent der Oberösterreicher würden 40 Minuten längere Anfahrt in ein Krankenhaus akzeptieren. Behandlung bei niedergelassenen Fachärzten ist drei Viertel der Patienten lieber als Gang in Ambulanzen.

Acht von zehn Oberösterreichern hätten kein Problem, wenn sie länger ins Krankenhaus fahren müssten. Gleichzeitig ist es für drei Viertel nicht notwendig, dass jedes Krankenhaus im Bundesland über alle Abteilungen verfügt. LH Josef Pühringer (VP) ließ vor dem Hintergrund der aktuellen Spitalsreform vom market-Institut die Stimmungslage abtesten: „Parallel angebotene Leistungen werden künftig regional stärker konzentriert.“ Sprich: Spitäler werden sich spezialisieren müssen, vorhandene Ressourcen gemeinsam genutzt werden.

Weitere Details der Umfrage: 95 Prozent der Oberösterreicher sind mit ihrem Hausarzt zufrieden, immerhin 92 Prozent mit den Fachärzten. Warte- und Öffnungszeiten der Arztpraxen finden jedoch weniger Anklang. Die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird von den Befragten als nicht ideal beurteilt.

Nachholbedarf  herrscht bei der betrieblichen Gesundheitsvorsorge: 58 Prozent finden das Angebot unzureichend. Zwei Drittel wünschen sich  gesunde Mahlzeiten und Vorsorgeuntersuchungen durch Betriebsärzte.

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