Trotz Lockdowns: Riesen Ansturm auf Skigebiete

Auf der Planai musste zwischenzeitlich sogar eine Straße gesperrt werden.
Auf der Planai musste zwischenzeitlich sogar eine Straße gesperrt werden.austrian-adventures.com
Bilder von Menschenmassen sorgen in den sozialen Netzwerken für Kritik: "Schauen so die Maßnahmen gegen die Pandemie aus?"

Wegen des schönen Wetters zog es am Wochenende Tausende in die Skigebiete, die trotz Lockdowns geöffnet sind. Besonders groß war der Ansturm am Samstag auf der Planai. Zu der Stoßzeit zwischen 9 und 10 Uhr drängten so viele Wintersportler zum Skilift, dass wegen der Menschenmassen sogar die Straße vor dem Gebäude gesperrt werden musste (s.o.).

 In sozialen Netzwerken wurde rasch Kritik laut. "Schauen so die Maßnahmen gegen die Pandemie aus?", fragt ein Nutzer. "Das wird nicht unbedingt zur Entspannung der Lage beitragen", kritisiert ein anderer. Auch bei den Planaibahnen selbst sieht man Optimierungsbedarf, denn die 2G-Kontrollen bzw. die Verknüpfung des Tickets mit dem 2G-Nachweis sorgten für die Staubildungen im Kassenbereich. "Organisatorisch müssen wir nachbessern und personell reagieren", erklärt Seilbahn-Chef Georg Bliem in der "Kleinen Zeitung".

Problem mit 2G-Kontrollen

Viele Gäste bräuchten beim Verknüpfen des 2G-Status mit dem Skipass noch Unterstützung. Schon am Sonntag wird personell aufgestockt, damit es im Kassenbereich nicht zu Staubildungen kommt. In einer Woche soll dann die 2G-Verknüpfung auch am Ticketautomaten möglich sein. "Das wird noch fertigprogrammiert, dass die Gäste das auch über den Ticketautomaten machen können", erklärt Bliem. Insgesamt waren am Samstag 2.500 Skifahrer auf der Planai unterwegs.

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