Während über Salzburg dunkle Wolken aufzogen und der "Jedermann" zeitgleich vom Domplatz ins Große Festspielhaus übersiedeln musste, strömten die Premierengäste am 2. August ins Haus für Mozart. Dort wartete auf das Publikum eine "Ariadne auf Naxos", wie sie Richard Strauss wohl nie für möglich gehalten hätte.
Als der Komponist seine Oper schrieb, dürfte er kaum daran gedacht haben, dass Regisseur Ersan Mondtag die Handlung einmal vom Wiener Rokoko auf den Mars verlegen würde. Ebenso wenig hätte er wohl geahnt, dass seine Urenkelinnen Madeleine Rohla-Strauss und Marie-Theres Leeb-Strauss genau diese Inszenierung Jahrzehnte später bei den Salzburger Festspielen beklatschen würden.
Neben den Strauss-Nachfahrinnen ließ sich auch das traditionelle Festspielpublikum den Opernabend nicht entgehen. Unter anderem nahmen Birgit Lauda mit Ehemann Marcus Sieberer, Werner Fasslabend mit Ehefrau Martina, Elisabeth Prinzessin Auersperg-Breunner oder Designerin Carolin Sinemus im Haus für Mozart Platz.
Ebenfalls vertreten war eine Reihe bekannter Wirtschaftsgrößen, darunter Verbund-Chef Michael Strugl, Palfinger-Vorstand Andreas Klauser oder Verleger Wolfgang Rosam.