Zugegeben, es sind nicht unbedingt Waren, auf die man unter keinen Umständen verzichten kann – aber immerhin. Manche Dinge wurden trotz massiver Preisanstiege in fast allen Bereichen laut einer Auswertung der Statistik Austria sogar günstiger.
Fans gepflegter Damenmode mussten den Gürtel zuletzt nicht enger schnallen und durften sich über leistbare Ware freuen. Denn Nylonstrumpfhosen waren im Mai um 4,7 Prozent günstiger, als noch im Jahr davor. Auch beim Obst gab es Sorten, die zum süßen Schnäppchen wurden. Mandarinen (minus 3,9 Prozent) etwa sanken im Marktpreis, Pfirsiche punkteten mit fast einem Drittel weniger Kosten (minus 29,1 Prozent).
Auch Bahntickets (minus 11,7) und Handys (minus 4,9 Prozent) sind in letzter Zeit von der Teuerung verschont geblieben. Auch bei der Hygiene konnte man der Teuerung eins auswischen: Wegwerfwindeln und Feuchttücher wurden günstiger, immerhin um zarte 2,9 Prozent.
Wifo-Experte Josef Baumgartner erklärte in den "Salzburger Nachrichten" nun, dass es sich beim Obst um saisonale Schwankungen handeln könnte – etwa, weil eine Ernte geringer ausgefallen sei oder früher begonnen habe. Bei Elektronikwaren wie Handys wären die Preisrückgänge mit dem Wettbewerb zu erklären, so Baumgartner.