Wer spart, der verliert? Obwohl Österreichs Sparer durch die Finanzkrise seit 2010 rund 13 Milliarden eingebüßt haben, gibt es Chancen - z. B. bei Bau, Kauf, Autofinanzierung und Altersvorsorge.
Wer spart, der verliert? Obwohl Österreichs Sparer durch die Finanzkrise seit 2010 rund 13 Milliarden eingebüßt haben, gibt es Chancen – z. B. bei Bau, Kauf, Autofinanzierung und Altersvorsorge.
Das aktuelle Zinstief kostet Sparkunden in ganz Europa und in Österreich Milliarden Euro. Und auch die Renditen bei Lebensversicherungen sind auf Talfahrt. Doch man kann das historische Zinsniveau ebenso als Chance nutzen: Es erleichtert zum Beispiel die Entscheidung zum Bau oder zum Kauf einer Immobilie – und lässt damit sogar den Traum von den eigenen vier Wänden wahr werden.
So geht’s: Durch eine optimale Finanzierungsstrategie kann der Bauherr den Vorteil der niedrigen Zinsen nutzen und so während der Laufzeit mehrere Tausend Euro an Zinszahlungen sparen. Es kommt noch besser: Auch Finanzgeschäfte aus der Vergangenheit, die noch mit hohen Zinsen vereinbart worden waren, können jetzt zum Teil geändert oder rückabgewickelt werden. Und auch die Konditionen bei Krediten der Autofinanzierung sind so günstig wie nie zuvor.
Finanzexperten raten gerade in dieser Situation zudem zu einer alternativen Vorsorge. „Für den langfristigen Vermögensaufbau oder die Altersvorsorge ist ein Sparbuch bei dem niedrigen Zinsniveau nicht ideal“, so Sparkassen- Vorstand Anton Steinberger. Eine andere Art der Vorsorge könnte ein Wertpapierdepot sein, langfristige Geldanlage könne auch in Form einer gemanagten Vermögensverwaltung Sinn machen.