Trump: Bloomberg-Medien nicht mehr willkommen

Das Weiße Haus entzieht den Medien von Milliardär Michael Bloomberg die Akkreditierung. Da Bloomberg für die Präsidentschaft kandidiert seien sie parteiisch, so der Vorwurf.
Vergangene Woche hat auch der Milliardär, Medienunternehmer und ehemalige New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg seine Kandidatur für die US-Präsidentschaft bekannt gegeben. Er will für die Demokraten ins Rennen gegen Donald Trump gehen.

Das missfällt dem amtierenden Präsidenten. Weil er die Bloomberg-Medien aufgrund der Kandidatur ihres Gründers als parteiisch einstuft, wurde ihnen nun vom Weißen Haus die Presse-Akkreditierung entzogen.

Das Team des Republikaners teilte mit, man werde Vertretern von Bloomberg News für Wahlkampfauftritte Trumps und andere Veranstaltungen keine Akkreditierungen mehr ausstellen. Ob und wie das Team mit Anfragen des Medienkonzerns oder einzelnen seiner Reporter umgehe, werde von Fall zu Fall entschieden.

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Zur Begründung hieß es, das Medienunternehmen habe öffentlich erklärt, nicht unparteiisch zu sein. "Da sie ihre Befangenheit offen zum Ausdruck gebracht haben, wird die Trump-Kampagne nicht länger Repräsentanten von Bloomberg News für Kundgebungen oder andere Kampagnenveranstaltungen akkreditieren", sagte Brad Parscale, Kampagnenleiter von Trump, in einer Erklärung.

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