US-Präsident Donald Trump sorgt im Iran-Konflikt erneut für Aufsehen. Nur kurz vor Ablauf eines Ultimatums an Teheran stoppte er geplante Angriffe auf iranische Kraftwerke und verschob diese um fünf Tage. Trump stand zuletzt auch in seiner Heimat aufgrund der steigenden Ölpreise vermehrt in der Kritik.
Jetzt legt der 79-Jährige nach und schiebt die Verantwortung weiter. Bei einer Veranstaltung in Memphis erklärte Trump, er habe immer vor der nuklearen Gefahr aus dem Iran gewarnt. Gleichzeitig berichtete er von Gesprächen mit Top-General Dan Caine über eine mögliche militärische Aktion.
Dann lancierte Trump einen überraschenden Seitenhieb gegen seinen "Kriegsminister". Trump deutete an, Verteidigungsminister Pete Hegseth habe die Idee eines Angriffs zuerst ins Spiel gebracht. "Warst du es, Pete, glaube ich, der sich als Erster dafür ausgesprochen hat", sagte der Präsident vor Publikum.
Von Hegseth selbst gibt es dazu bisher keine Reaktion. In Washington sorgt der Auftritt bereits für Diskussionen, vor allem, weil Trump damit Verantwortung öffentlich weiterreicht.