In Afrika wurden in den vergangenen zehn Jahren mindestens 144.000 Elefanten von Elfenbeinhändlern und Trophäenjägern getötet, die Population beträgt nur noch 350.000, ergab eine Studie aus dem Vorjahr. Der damalige US-Präsident Barack Obama erließ bereits 2014 ein Einfuhrverbot für Elefanten-Trophäen aus Simbabwe und Sambia, wo die meisten Tiere gejagt werden.
Doch sein Nachfolger Donald Trump hob dies jetzt auf: Derartige Trophäen dürfen dann importiert werden, wenn nachgewiesen wird, dass die Jagd zur Erhaltung der Spezies beiträgt. Die beiden afrikanischen Länder unterstützten diese Entscheidung, denn die dortigen Behörden verdienen viel Geld durch reiche Großwildjäger aus dem Ausland – so wie Trumps Söhne Donald Jr. und Eric. Beide posierten 2012 mit toten Wildtieren wie einem Leoparden und einem Elefanten, die sie auf Safari in Simbabwe geschossen hatten.
Auch Löwen gefährdet
Zudem hat Trump auch das Importverbot von Löwen-Trophäen aus Simbabwe und Sambia aufgehoben. Damit geraten die majestätischen Riesenkatzen noch mehr in die Schusslinie, als sie es ohnehin bereits sind.
"Diese Entscheidungen bedeuten, dass die Regierung statt Tiere zu schützen, nun zu einem Unterstützer der Trophäenjagd geworden ist", sagte Wayne Pacelle, Präsident der Humane Society of the United States, zum "Guardian".
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(Red)