Die USA feiern diese Woche ihren 250. Geburtstag - und Präsident Donald Trump dreht eine Ehrenrunde durchs Land.
Am Freitag (4. Juli) besucht er das weltberühmte Mount Rushmore in South Dakota, wo die monumentalen Porträts von vier früheren US-Präsidenten in den Fels gehauen sind.
George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln blicken dort seit den 1940er-Jahren über die Black Hills. Die jeweils rund 18 Meter hohen Köpfe wurden zwischen 1927 und 1941 in den Granit gesprengt und gemeißelt.
Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, wurden die vier Präsidenten gewählt, weil sie zentrale Phasen der US-Geschichte symbolisieren: Washington steht für die Staatsgründung, Jefferson für die Ausweitung des Landes, Roosevelt für Modernisierung und Weltmachtanspruch, Lincoln für den Erhalt der Union und die Abschaffung der Sklaverei.
In den vergangenen Jahren wurde Mount Rushmore politisch wiederholt zum Bezugspunkt für Trump-Anhänger. Eine republikanische Abgeordnete schlug vor, das Monument um ein Abbild des Präsidenten zu ergänzen.
Die Initiative blieb jedoch folgenlos - auch, weil der Berg als nicht geeignet für ein weiteres Porträt gilt.
Höhepunkt der Feierwoche soll am Samstag ein gigantisches Feuerwerk in Washington werden. Geplant sind 850.000 Feuerwerkskörper von zehn Standorten - das wäre Weltrekord.
Die Show soll 40 Minuten dauern. Zum Vergleich: Die traditionellen Feuerwerke in der US-Hauptstadt umfassten bisher rund 20.000 "Granaten" in 25 Minuten.
"Wir werden die spektakulärste Rallye jemals veranstalten - eine Hommage an Amerika!", sagte Trump zu den Feiern. Kritiker bemängeln hingegen, der Präsident habe den historischen Jahrestag für eine gigantische Selbstinszenierung gekapert.