Wirre Gesundheitsmythen

Trump glaubt: Fanta und Cola heilen Krebs

Der US-Präsident ist überzeugt, dass Diät-Cola Krebszellen abtötet – weil sie auch Gras vernichtet. Das berichtet sein Gesundheitsberater.
Nick Wolfinger
15.04.2026, 11:13
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Die Ernährungsgewohnheiten von Donald Trump sind legendär. Dass der US-Präsident Fast-Food liebt, ist längst kein Geheimnis mehr. Doch jetzt sorgen Aussagen seines eigenen Gesundheitsberaters für Kopfschütteln.

Mehmet Oz, bekannt als TV-Arzt und mittlerweile Leiter des Centers for Medicare & Medicaid Services, war zu Gast im Podcast "Triggered" von Donald Trump Jr. Dort gab er Einblicke in die bizarre Ernährungsphilosophie des Präsidenten.

Wie n-tv.de berichtet, beginnen die Mahlzeiten des Präsidenten laut Dr. Oz nicht etwa mit Haferflocken: "Er fängt zuerst mit Schokoriegeln an." Auch der berühmt-berüchtigte Cola-Knopf im Oval Office erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit.

Cola tötet Gras – also auch Krebs?

Trumps Begründung für seinen Softdrink-Konsum ist allerdings mehr als fragwürdig: Er glaubt offenbar, dass Diät-Cola gut für ihn sei, weil sie Gras abtöte – und daher auch Krebszellen im Körper vernichten müsse. "Ich werde das besser gar nicht kommentieren", so Dr. Oz.

Auch an Bord der Air Force One entdeckte der Arzt eine Flasche orangefarbene Fanta auf dem Schreibtisch des Präsidenten. Auf die Skepsis seines Beraters reagierte Trump gelassen: "Das Zeug ist gut für mich. Es tötet Krebszellen. Der Saft ist frisch gepresst. Wie schlimm kann das also sein?"

Sohn versucht zu beschwichtigen

Donald Trump Jr. versuchte, die Gewohnheiten seines Vaters in ein besseres Licht zu rücken. Angesichts von Trumps "Energielevel, Erinnerungsvermögen und Ausdauer" liege er vielleicht "gar nicht so falsch". Angeblich habe Trump Zeit seines Lebens weder Alkohol noch Drogen konsumiert – die Süßigkeiten seien quasi sein Ersatz.

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