Trump-Minister tritt wegen Epstein-Skandal zurück

US-Arbeitsminister Acosta tritt zurück. Er war in den vergangenen Tagen in die Kritik geraten, weil er dem Milliardär Epstein im Zuge einer Kinderprostitutionsanklage einen milden Deal anbot.
Die Affäre um den US-Milliardär Jeffrey Epstein, der wegen des Verdachts einen Kinderprostitutions-Ring betrieben zu haben, in Haft ist, hat für einen ersten Rücktritt gesorgt.

US-Arbeitsminister Alexander Acosta hat seinen Rücktritt bekannt gegeben. Acosta hatte Epstein, der bereits 2008 wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger angeklagt wurde, seinerzeit einen sehr milden Deal im Gegenzug für ein Geständnis angeboten.

Epstein kam damals mit einer 13-monatigen Gefängnisstrafe davon, dafür bleib ihm ein Prozess vor einem Bundesgericht erspart. Er bleib weiterhin gut in Politik und Show-Business vernetzt. US-Präsident Donald Trump gehörte ebenso zu seinem engen Freundeskreis wie der Ehepaar Clinton.

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Der Ex-Investmentbanker Epstein ist nun erneut wegen ähnlicher Vorwürfe in Haft. Er soll selbst Dutzende minderjährige Mädchen missbraucht zu haben.

Zudem wird dem heute 66-Jährigen vorgeworfen, er habe zwischen 2002 und 2005 in New York und Florida einen illegalen Prostitutionsring mit Minderjährigen aufgebaut, heißt es in der Anklageschrift.

(hos)

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