Trump schmierte Erdogan Honig ums Maul

Bild: Reuters

Recep Tayyip Erdogan fühlte sich beim Militärputsch im Sommer 2016 von vielen westlichen Politikern im Stich gelassen. Da dürfte es aus der Sicht der türkischen Präsidenten eine Wohltat sein, dass Trump die Türkei nun als wichtigen "Nato-Verbündeten" gelobt und eine enge Zusammenarbeit angeboten hat.

Recep Tayyip Erdogan fühlte sich beim Militärputsch im Sommer 2016 von vielen westlichen Politikern im Stich gelassen. Da dürfte es aus der Sicht der türkischen Präsidenten eine Wohltat sein, dass Trump die Türkei nun als wichtigen "Nato-Verbündeten" gelobt und eine enge Zusammenarbeit angeboten hat.,

Trump führte laut US-Präsidialamt am Dienstag ein 45-minütiges Telefongespräch mit Erdogan. Die Türkei sei ein "enger und langjähriger" strategischer Partner und Nato-Verbündeter, der auf die Unterstützung durch die USA zählen könne, habe der neue US-Präsident gesagt.

Beide Präsidenten hätten sich im Kampf gegen den Terrorismus abgestimmt, Trump habe dabei auch ausdrücklich den Beitrag der Türkei im Kampf gegen den Islamischen Staat gewürdigt.

Heikle Punkte nicht angesprochen

Über umstrittene Themen wie die Forderung nach einer Auslieferung von Erdogan-Erbfeind Fethullah Gülen aus den USA, die Unterstützung für kurdische Gruppe in Syrien, die Zukunft Syriens generell oder die US-Beziehungen im Iran gab das Präsidialamt keine Auskunft.

Minister hat Trumps Mauerpläne relativiert

Unterdessen hat US-Heimatzschutzminister John Kelly Trumps Plänne für eine Mauer zu Mexiko relativiert. "Wir werden nicht überall sofort eine Mauer bauen", sagte er vor dem Innenausschuss des Repräsentantenhauses. Er will sich mit Grenzbeamten abstimmen. Das Einreiseverbot aus sieben muslimischen Ländern verteidigte Kelly. "Ich hätte es ein bisschen verzögern sollen", meinte er jedoch und gab Fehler bei der Umsetzung zu.

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