Kritik aus eigener Partei

Trump setzt Russland-Sanktionen aus

Donald Trump hat überraschend Sanktionen gegen Russland ausgesetzt. Jetzt sollen die Auswirkungen bis zu 60 Tage geprüft werden.
18.10.2026, 09:53
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Einen Tag nach der umstrittenen Entscheidung, Sanktionen und Zölle gegen russische Exporte auszusetzen, betonte US-Präsident Donald Trump am Samstag, er habe noch keine endgültige Entscheidung in der Sache getroffen.

US-Außenminister Marco Rubio erklärte, man brauche mehr Zeit, um die Lage zu bewerten.

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Rubio zufolge werde die Regierung bis zu 60 Tage nutzen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der ausgesetzten Maßnahmen zu analysieren. Trump hatte die Sanktionen am Freitag per Dekret ausgesetzt und dies mit den hohen Energiepreisen begründet.

Die Maßnahmen sind im sogenannten Graham-Gesetz von 2026 verankert, schreibt die Jerusalem Post. Das Weiße Haus erklärte, der Schritt liege im nationalen Interesse der USA.

Kritik aus den eigenen Reihen

Doch selbst in Trumps eigener Partei stößt die Entscheidung auf massiven Widerstand. Der republikanische Senator Thom Tillis bezeichnete den Schritt als "völlig unverantwortlich". Wenn Trump die Energiepreise senken wolle, solle er sich lieber um den Iran-Konflikt kümmern, statt dem russischen Präsidenten Wladimir Putin entgegenzukommen.

Auch Senator Ted Cruz sprach von einem "Fehler". Der Abgeordnete Michael McCaul forderte Trump auf, seine Entscheidung zurückzunehmen. Senator John Cornyn zeigte sich ebenfalls bestürzt über das Vorgehen des Präsidenten.

red, 18.10.2026, 09:53