Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat die geplante Reise von iranischen Unterhändlern nach Pakistan kurzfristig abgesagt. Das gab Trump am Dienstag in einem Interview bekannt. Die Gründe für die Absage nannte er nicht.
"Das ist eine Entscheidung, die wir im Interesse der Sicherheit getroffen haben", sagte Trump. Laut ihm sei die Situation in der Region derzeit zu angespannt. Ursprünglich hätten die iranischen Unterhändler in Pakistan Gespräche über eine mögliche Entschärfung des Konflikts im Nahen Osten führen sollen.
Die iranische Seite zeigte sich enttäuscht über die Absage. "Wir haben uns auf die Gespräche vorbereitet und bedauern die Entscheidung", hieß es aus Teheran. Auch Pakistan reagierte zurückhaltend. Man hoffe, dass die Vermittlungsbemühungen bald fortgesetzt werden können.
Ob und wann es zu einem neuen Treffen kommen wird, ist derzeit noch offen.