US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben einen "Rahmen" für eine Vereinbarung zu Grönland erzielt. Aus diesem Grund verzichte er auf die für den 1. Februar angekündigten Strafzölle, schrieb Trump am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Davos. Trump hatte acht europäischen Ländern mit Zöllen gedroht, darunter Deutschland.
Hintergrund des Streits ist Trumps Interesse am Kauf von Grönland, das zu Dänemark gehört. Die dänische Regierung hatte das Angebot bereits mehrfach abgelehnt. Trump zeigte sich darüber verärgert und drohte mit wirtschaftlichen Konsequenzen.
Nun rudert er zurück. Auf Truth Social schrieb er: "Wir werden auf Strafzölle verzichten." Damit wolle er ein Zeichen der Entspannung setzen. Dänemark reagierte erleichtert auf die Ankündigung und hofft auf bessere Beziehungen zu den USA.