Schon im Wahlkampf scheute sich Donald Trump nicht davor, anzuecken oder provokante Botschaften zu verbreiten. Wie erwartet lässt der Milliardär jetzt auch im Weißen Haus keinen Stein auf dem anderen. Erster großer Programmpunkt als US-Präsident: Das Nordamerikanische Freihandelsabkommen Nafta neu verhandeln.
Am Freitag erst wurde Donald Trump als US-Präsident vereinigt - und schon will er den Handelsdeal Nafta neu verhandeln. Das vor 23 Jahre in Kraft getretene Abkommen macht Trump für die Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Mexiko verantwortlich.
Für die Verhandlungen will der US-Präsident seinen mexikanischen Amtskollegen Enrique Pena Nieto und den kanadischen Premier Justin Trudeau treffen. Pena Nieto wird Ende Jänner im Weißen Haus in Washington erwartet, mit Trudeau gibt es noch keinen Termin.
Den Nafta-Statuten zufolge kann ein Vertragspartner anzeigen, das Abkommen kündigen zu wollen. Gelingt in den folgenden 180 Tagen keine Neuverhandlung, wird das Abkommen aufgelöst.