Welt

Trumps Aussagen erzeugen bei Hollande "Brechreiz"

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:32

Nicht nur US-Präsident Barack Obama findet in letzter Zeit klare Worte zu Kandidat Donald Trump. Auch der französische Präsident Francois Hollande bekommt "Brechreiz" bei den Aussagen des US-Milliardärs.

Nicht nur US-Präsident bekommt "Brechreiz" bei den Aussagen des US-Milliardärs.

Obama nannte Trump "ungeeignet" für das Amt des Präsidenten und forderte republikanische Führungspolitiker auf, ihm die Unterstützung zu entziehen. Bei Francois Hollande ist nach Trumps Aussage über getötete US-Soldaten der Geduldsfaden gerissen.

Trump hielt dem Vater des im Irak getöteten muslimischen US-Soldaten Humayun Khan vor, "nichts und niemanden geopfert" zu haben - im Gegensatz zu ihm selbst und seiner Frau. Dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten wurde schon öfter mangelnder Respekt vor dem Militär und den Hinterbliebenen toter Soldaten vorgeworfen.

Auch den französischen Präsidenten Francois Hollande regt das auf: Die "Exzesse" Trumps erzeugen "ein Gefühl von Brechreiz", so Hollande. Das gelte besonders für die Aussagen über den getöteten US-Soldaten. Diese seien "verletzend und erniedrigend" gewesen.

Die Wahl im November ist nach Hollandes Ansicht nicht nur für Amerika entscheidend, denn: "Sollten sich die Amerikaner für Trump entscheiden, wird das Konsequenzen haben, denn die US-Wahl ist eine weltweit bedeutsame Wahl."

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