Welt

Trumps Vize stolpert über privates E-Mail-Konto

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:00

Im Präsidentschaftswahlkampf haben Donald Trump und sein Team ihrer Gegnerin Hillary Clinton den falschen Umgang mit E-Mails vorgeworfen. Nun stellte sich heraus, dass ausgerechnet Trumps heutiger Vizepräsident Mike Pence ebenso bei der Cyber-Sicherheit gepatzt hat.

Zwar hatte Pence keinen privaten E-Mail-Server, wie es bei Clinton der Fall war. Aber laut "The Indianapolis Star" versandte er dienstliche Mails als Gouverneur von Indiana über den öffentlichen Anbieter AOL - laut Kritikern ein Verstoß gegen die Richtlinien. Im Sommer 2016 sei auf das Konto sogar ein Hacker-Angriff verübt worden.

In den Mails soll es unter anderem um die Sicherheit an seinem Wohnsitz oder die Reaktion des Bundesstaates auf Terror-Attacken gegangen sein. Pence stritt den Vorwurf, er habe fahrlässig gehandelt, ab. Er habe sich an alle Gesetze des Bundesstaates gehalten. Dennoch: Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen, merkten Kritiker nicht ohne Häme an.

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