Die Grenzen zu Tschechien sind dicht, das wollen aber scheinbar nicht alle wahrhaben. Laut tschechischen Medienberichten fischte die österreichische Polizei am Dienstag einen Tschechen an der Grenze bei Gmünd aus der eiskalten Lainsitz. Der Mann hatte offenbar nach Österreich schwimmen wollen.
Die Beamten übergaben ihn den Kollegen aus Tschechien, die stellten dann allerdings fest, dass der Mann über 38 Grad Fieber hatte. Er gab außerdem bezüglich seines Badeausflugs gegenüber den Polizisten an, er habe sich nur Österreich ein bisschen anschauen wollen.
Weil der Verdacht auf eine Corona-Infektion bestand, wurde der Mann sofort isoliert. Der Test fiel nun aber negativ aus. Der Tscheche dürfte keinen festen Wohnsitz haben und gab laut "Novinky.cz" an, er wohne im Rathaus von Ceske Velenice. Das Zimmer für die Isolation hatte ihm die tschechische Polizei freiwillig zur Verfügung gestellt und ihn dort versorgt, zumal keine Festnahme stattgefunden hatte.